- Medienpolitik
- 28.10.2009
- 16:00 Uhr
- Panel 2.2
- Raum 02, EG
- ICM
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Fesselsex statt Flaschendrehen: Was ist dran am Medienphänomen der "sexuellen Verwahrlosung"?
Im Netz finden Teenager statt Liebe und Zärtlichkeit frei zugänglich Pornos in allen Varianten. Aber auch in diversen TV-Kanälen. Und so schicken sich Heranwachsende heute Pornoclips aufs Handy - während die Generation der Digital Immigrants in ihrer Jugend noch Sexheftchen unter der Schulbank tauschte. Die möglichen Folgen dieser Entwicklung haben die Medien zuletzt häufig aufgegriffen und als "sexuelle Verwahrlosung" tituliert. Ein Begriff, in dem viel Diskussionspotenzial steckt. Gerade, weil keine Studien über die Wirkung des medialen Bildes vom schnellen Sex, von willigen Frauen und wilden Kerlen existieren. Gibt es das Medienphänomen der "sexuellen Verwahrlosung" wirklich? Wie beeinflusst das Internet das Beziehungsverhalten von Jugendlichen? Welche Herausforderungen stellt das globale Netz in dem Zusammenhang an Aufsicht, Anbieter und Politik? Diese Fragen stehen im Fokus der Veranstaltung.
- Impulsreferat
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- Verena Weigand, Leiterin der Stabsstelle Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München
- Podiumsdiskussion
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- Marko Dörre, Rechtsanwalt, Hamburg
- Prof. Dr. Petra Grimm, Dekanin der Fakultät Electronic Media, Hochschule der Medien Stuttgart
- Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), Präsident BLM, München
- Prof. Dr. Kurt Starke, Leiter der Forschungsstelle Partner- und Sexualforschung, Leipzig
- Moderation
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- Daniela Arnu, Bayerischer Rundfunk, München
Mediathek
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- Fesselsex statt Flaschendrehen:
Was Pornografie mit Kindern macht: KJM für mehr Jugendschutz im Netz
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